Dorfrundgang
Der neuen Mythen Klippenspiel
Findlinge
Werkbeitrag Stadt und Kanton Luzern
Scrivere grande
Entlebuch und ein halbes Zebra
Heidi
Kunstorchester Kwaggawerk
Menetekel
Bauernkrieg 1653
Der Wiedergänger
Der neuen Mythen Klippenspiel
Findlinge
Werkbeitrag Stadt und Kanton Luzern
Scrivere grande
Entlebuch und ein halbes Zebra
Heidi
Kunstorchester Kwaggawerk
Menetekel
Bauernkrieg 1653
Der Wiedergänger
Kindertheater nach Johanna Spyri von Catharina Fillers und Ensemble
Regie Catharina Fillers
Mit Eva Horstmann, Charles Ripley und Marco Sepe
Ausstattung Una Sörgel
Musik Markus Reyhani und Reto Stadelmann
Comedia Theater Köln
Premiere 6. Oktober 2007
Vor ungefähr 125 Jahren liess Johanna Spyri zum ersten Mal das Waisenkind Heidi und den verbitterten und grimmigen Almöhi hoch oben in den Schweizer Bergen aufeinander treffen. Seitdem hat Heidi mit ihrem Charme, ihrem unbedingten Gerechtigkeitssinn und ihrer Warmherzigkeit Kinder wie auch Erwachsene auf der ganzen Welt begeistert. Gemeinsam mit ihrem Ensemble bringt Regisseurin Catharina Fillers den Heidi-Stoff in einer eigenen Fassung auf die Bühne.

Foto © Hydra Productions
Der Begriff Heimweh ist erstmals in einem Schreiben an den Rat der schweizerischen Stadt Luzern dokumentiert, in dem es heisst «der Sunneberg gestorben von heimwe» (1569). 119 Jahre später, im Jahre 1688, veröffentlichte der Arzt Johannes Hofer ebenfalls in der Schweiz seine «Dissertatio medica de Nostalgia oder Heimwehe». In dieser Dissertation taucht zum ersten Mal das Wort Nostalgia auf, das sich aus den griechischen Begriffen für Rückkehr (nostos) und für Traurigkeit (algos), Schmerz oder Leiden zusammensetzt. Bis heute dient der Begriff Nostalgia als medizinischer Fachausdruck für Heimweh. Ein Wechsel der Umgebung verbunden mit veränderter Lebensweise, anderer Luft und fremden Bräuchen waren Hofer zufolge die Ursachen für Heimweh. Weil Hofer auch Schweizer war, wurde Heimweh oft auch als Schweizer Krankheit bezeichnet.
In Frankreich war es bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts verboten, die als «Kuhreihen» bekannte Hirtenmusik «Chue-Reyen» oder «Ranz des Vaches» zu singen oder zu pfeifen. Der Grund: Hörten die Schweizer Soldaten diese Melodien, verfielen sie gleich zu Scharen in Heimweh, desertierten oder starben sogar. Dies führte zu der damals weit verbreiteten Meinung, Bergvölker seien anfälliger darauf als Bewohner von Flachlandgebieten.
Regie Catharina Fillers
Mit Eva Horstmann, Charles Ripley und Marco Sepe
Ausstattung Una Sörgel
Musik Markus Reyhani und Reto Stadelmann
Comedia Theater Köln
Premiere 6. Oktober 2007
Vor ungefähr 125 Jahren liess Johanna Spyri zum ersten Mal das Waisenkind Heidi und den verbitterten und grimmigen Almöhi hoch oben in den Schweizer Bergen aufeinander treffen. Seitdem hat Heidi mit ihrem Charme, ihrem unbedingten Gerechtigkeitssinn und ihrer Warmherzigkeit Kinder wie auch Erwachsene auf der ganzen Welt begeistert. Gemeinsam mit ihrem Ensemble bringt Regisseurin Catharina Fillers den Heidi-Stoff in einer eigenen Fassung auf die Bühne.

Foto © Hydra Productions
Der Begriff Heimweh ist erstmals in einem Schreiben an den Rat der schweizerischen Stadt Luzern dokumentiert, in dem es heisst «der Sunneberg gestorben von heimwe» (1569). 119 Jahre später, im Jahre 1688, veröffentlichte der Arzt Johannes Hofer ebenfalls in der Schweiz seine «Dissertatio medica de Nostalgia oder Heimwehe». In dieser Dissertation taucht zum ersten Mal das Wort Nostalgia auf, das sich aus den griechischen Begriffen für Rückkehr (nostos) und für Traurigkeit (algos), Schmerz oder Leiden zusammensetzt. Bis heute dient der Begriff Nostalgia als medizinischer Fachausdruck für Heimweh. Ein Wechsel der Umgebung verbunden mit veränderter Lebensweise, anderer Luft und fremden Bräuchen waren Hofer zufolge die Ursachen für Heimweh. Weil Hofer auch Schweizer war, wurde Heimweh oft auch als Schweizer Krankheit bezeichnet.
In Frankreich war es bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts verboten, die als «Kuhreihen» bekannte Hirtenmusik «Chue-Reyen» oder «Ranz des Vaches» zu singen oder zu pfeifen. Der Grund: Hörten die Schweizer Soldaten diese Melodien, verfielen sie gleich zu Scharen in Heimweh, desertierten oder starben sogar. Dies führte zu der damals weit verbreiteten Meinung, Bergvölker seien anfälliger darauf als Bewohner von Flachlandgebieten.